"Wer die Vergangenheit nicht ehrt, hat keine Zukunft - wer die Wurzeln vernichtet, kann nicht wachsen."
(Friedensreich Hundertwasser)
Unsere Geschichte 2016-10-12T21:14:47+00:00

Unsere Geschichte

Die Gründungsversammlung

Gasthaus Geheb zu Zeit der Vereinsgründung Zur Gründungsversammlung am 17.05.1953 „ bei Gehebs“ erschienen 28 Herren und eine Dame, die durch Hauptlehrer i. R. Theo Wepler geworben worden waren.

Die Bilder wurden anlässlich des 40. Jubiläums von den Familien zu Verfügung gestellt. Es fehlen Heinrich Schneider und Georg Weitz. Gegen die Veröffentlichung bestanden seitens der betroffenen Personen keine Einwände. Bürgermeister Lorré eröffnete und leitete die Versammlung, die nicht so zahlreich wie erwartet besucht war, da der Sportverein und der Männergesangverein „auswärts in Anspruch genommen waren“.

Er erläuterte die Ziele des neuen Vereins.
„Wir wollen unsere Heimat, vor allem die Vogel- und Pflanzenwelt schützen und pflegen, der sinnlosen Zerstörung und Ausrottung der Hecken Einhalt gebieten, das Dorf- und Landschaftsbild verschönern, Ruhebänke errichten, den Bienenzüchtern, Obst- und Gartenbauern mit Rat und Tat zur Seite stehen, durch Verkehrswerbung unsere schöne Landecker Heimat und die nähere Umgebung dem Fremdenverkehr erschließen und in der Jugend die Liebe zu heimischen Landschaft wecken.“ Originalrede Fritz Lorré

Im Folgenden wurde ein erster Satzungsentwurf vorgestellt, den Th. Wepler und Joh. Mansius ausgearbeitet hatten. Ziele und Satzung wurden beraten und einhellig begrüßt. Herr BM Lorré übernimmt kommissarisch, bis zu den ersten Wahlen, den Posten des ersten Vorsitzenden.

Am 1. März 1954 wird in einberufener 1. Jahreshauptversammlung die 1. Satzung einstimmig angenommen und es finden Vorstandswahlen statt. Gewählt werden:

1. Vorsitzender Georg Hollstein 2. Vorsitzender Heinrich Heiner
1. Schriftführer Ludwig Hetzel 2. Schriftführer Hans Mansius
1. Kassierer Heinrich Henkel 2. Kassierer Heinrich Ernst

Vogelschutzwart: Theodor Wepler
Bienenzuchtberater: Heinrich Köhler
Obst- und Gartensachverständige: Heinrich Heiner und Georg Sieling
Verkehr- und Fremdenwerbung: Georg Hollstein und Wilhelm Nicolai

Erste Projekte werden besprochen. Es sind die Anschaffungen von Nistkästen und Ruhebänken. Der Startschuss für viele wichtige und erfolgreiche Projekte ist erfolgt …

Gründer und Vorsitzende

Gründer
Heinrich Strack

Heinrich Strack lenkte die Geschicke des Vereins über 30 Jahre.
Unter anderem war er der „Vater“ des Lindenblütenfestes,
für das er immense Zeit und Arbeit investierte…

Die Gründungsmitglieder

Vergangene Projekte

1954

Nach der Gründung im Jahre 1953, lädt der HuVV das erste Mal zum Lindenblütenfest, welches bis 1967 allein veranstaltet wird. Aus den Erlösen werden in den Anfangsjahren vornehmlich Maßnahmen zum Vogelschutz vorgenommen und zahlreiche Ruhebänke angeschafft.
Bankwart für etwa 70 Bänke ist heute Reinhold Springer, Vogelschutzwart ist Karl-Heinz Storch, der im nächsten Jahr bereits 50 Jahre im Amt ist.

1962

Nach 320 Arbeitsstunden erglänzt der Badborn, der uns bereits vor Bad Hersfeld zum Kurbad machte (1688; Badearzt Dr. Bachoff), in neuem Glanze.

Bericht der Hersfelder Zeitung – Oktober 1961

Oktober 1961

Gedicht zur Einweihung des Badborn 1931 und Kurzinfo zur Neugestaltung 1961/62

Gedicht 1931

Oktober 1961
Bericht der Hersfelder Zeitung – November 1961

November 1961

Bericht der HN – August 1962

August 1962

Bericht der Heimatzeitung – August 1962

Heimatzeitung August 1962

Bericht der HN – Juni 1967

Juni 1967

Bericht zur Wasseruntersuchung am 11.01.1962

Wasseruntersuchung

Programm zur Einweihung des Badebrunnens am 26. August 1962

Programm

1965

Der dingfest gemachte Lindwurm überrascht erstmals im Festzug.
Seither wird er vom Heimatverein streng bewacht

1963

Anschaffung der historischen Kostüme.

1972

Anschaffung des 1. Geräte- und Gießkannenständers am Friedhof.

1976

Anschaffung des 2. Geräte- und Gießkannenständers am Friedhof.
Stiftung des Brunnens im „Hyde-Park“.

1978

Stiftung des Kranzwagens am Friedhof.

1982

Anregung und Beteiligung am Bau der Schutzhütte am Ringberg. Einweihung derselben am 16.05.1982. Nun findet der jährliche Rindberg-Wandertag statt, sofern Petrus es zulässt.
Die vom Verein angeschaffte Dreschmaschine wird von Walter Sippel und Heinrich Schneider instandgesetzt und bereichert den Festzug.
Stiftung zweier Kupferschalen mit Ständer für den Friedhof.

1985

Vermessung der Burganlage. Der Eselsbrunnen wird von Hans Steinhauer neu gemauert. Im gleichen Jahr erfolgt die Anschaffung der Pumpe am Lindenbrunnen (DM 580), das Tiefenventil stiftet die Firma Karl Ley.

1986

600 Pflanzen, auch Bäume, werden teils der Gemeinde übergeben, teils vom Verein gepflanzt – im Bereich Sand, Sandweg und Hochbehälter.

1988

Das 35-jährige Vereinsjubiläum wird im Lindenareal gefeiert. Vielfach wird von Mitgliedern und Bürgern der Wunsch kundgetan, hier öfter zu feiern (so beh´s freher woar). In den Folgejahren entwickelt sich der „Abend an der Linde“ mit wechselnden Attraktionen. Georg Bolzt beschlägt beispielsweise ein Pferd, oder der Drache tritt, zuletzt 1998, in Erscheinung. Er hat, dank Georg und „Duurfmillersch Heinrich“, endlich gelernt, Feuer zu spucken – und seine Augen leuchten gefährlich !

1989

Grabungsgenehmigung an der Burgruine. Unter Dr. Sippels Anleitung wird geforscht. Die Ergebnisse und weiteres Wissenswerte werden u.a. durch die Schautafel (Einweihung 10/1990) im Burgbereich veröffentlicht. Die Banken sowie Gemeinde und Bürger beteiligen sich mit etwa 1.400 Mark an den Anschaffungskosten von 2.000 Mark.
Dr. Sippel aus Marburg meint dazu, dass eine solche Grabung schon mal 9.000 Mark kosten könne.
Der Bildband „Schenklengsfeld im Landecker Amt“ erscheint. Vorfinanzierung (DM 17.000.-) und Verkauf durch die Gemeinde. Die Auflage ist inzwischen ausverkauft.
Pflanzung von 17 Linden im Ortsbereich und Aufstellung der Steintröge an der Linde.

1990

Der Heimat- und Verkehrsverein pflastert den „Hyde-Park“. 500-Mark-Spende zu Gunsten der Kirchengemeinde zur Renovierung der Kirche.

1991

Startschuss für die bis heute andauernden Arbeiten am historischen Friedhof und dem Museum für Sepulkralkultur. Ein Stein ist in Kassel ausgestellt.

1992

Windschutzbepflanzung an der Ringberghütte (Fichten und Hainbuchen).

1993

Der Verein feiert sein 40. Bestehen bei „Franze“ im Saal und heißt ab jetzt Heimatverein Landeck 1953 e.V.
Der „Verkehr“ wird aus mehreren Gründen eingestellt …..

1994

Neugestaltung Badborn und Anschaffung des Steinfindlings mit Begrüßung -auf der Rückseite in Bronze die Geschichte des Boaboarn. Die Kosten tragen: Gewerbetreibende 1.620 Mark, Sparkassenstiftung 2.500 Mark und der Heimatverein 11.000 Mark.

2000

Am Tag des offenen Denkmals finden Ortsführungen zu den Themen: Jüdische Geschichte und kulturelle Geschichte des Ortes statt. Ausstellung und Erklärung restaurierter Grabsteine in der alten Friedhofskapelle.

2001

Nach langen Planungen – da ist er endlich ! Unser Lannschelder Strohhäischer wird feierlich eingeweiht. Sogar ein Ständchen bekommt er vom MGV gesungen. Am Ende sind es dann doch 30.000 Mark geworden. Seine Mitbürger und die Werbegemeinschaft haben fleißig für ihn gespendet. Der Heimatverein als Initiator knapp 14.000 Mark.

2003

Wir feiern das 50. Vereinsjubiläum im Bürgerhaus. Zu diesem Anlass haben wir die 22 Schautafeln umfassende Ausstellung „Der Keltenfürst vom Glauberg“ zu uns geholt. Schulklassen und Bürger staunen. Dr. Klaus Sippel hält einen Vortrag. Uraufführung unseres Jubiläumsvideos. Es kann für 10 Euro erworben werden.
Im Zusammenarbeit mit dem NABU werden Schautafeln zum Thema Vögel auf Seeberg-Wiese und Ringberg aufgestellt.

2007

Vogelbeobachtungsstation für die Gesamtschule; die Schüler freut es. Freundlich unterstützt von Gerald und Monika Greb.

2008

Die Wanderer wurden immer weniger – die gesetzlichen Auflagen immer unerfüllbarer. Der Ringberg-Wandertag ist Geschichte … Aber dafür gibt es jetzt das Strohhäischerfest am Pfingstmontag !

Einweíhung der Schautafel „Historisches Urnengräberfeld“ in Unterweisenborn. Die von Karl-Heinz Storch mühevoll zusammengefügten Urnen der uralten Siedlung werden vielerorts ausgestellt. Geschichtliches zum Thema gibt es im Onlineshop als Broschüre vom Verein für 4 Euro.

Ein dentrochronologisches Gutachten ergibt, das alte Predigerhäuschen stammt ungefähr aus dem Jahre 1660!

2011

Am 14.04.2011 wurde die Schautafel an der Linde installiert.
Rund 1.100 Euro investierte der Heimatverein Landeck in eine so genannte Janus-Schautafel, die auf beiden Seiten „Alles über die 1000jährige Linde“ den Besuchern von Schenklengsfeld erzählen soll. Der Bautrupp des Heimatvereins hat die Tafel so aufgehängt, dass die Betrachter sowohl zur Linde als auch zum Marktplatz sehen können. Nach dem Großfoto in der „Bild am Sonntag“ am letzten Sonntag muss mit einer Zunahme der Linde-Touristen gerechnet werden.
Da ist es dann gut, wenn Informationen direkt unter der Linde zu finden sind. Schön wäre es auch, wenn der Platz unter dem nun berühmten Baum ein ansprechendes Aussehen bekäme.

Der Verein spendet 300,00 € an die ev. Kirchengemeinde zugunsten des Mauritius-Reliefs an Gasthaus Geheb und der Kopie an der Mauritius-Kirche. Erhalt einer Spende für die Sanierung des Bethauses im Ortsteil Malkomes

2012

Wir stellen eine neue Bank unter der Linde auf und drei neue Bänke auf dem Historischen Friedhof.

Unser Bankwart Reinhold Springer stellte eine neue Bank unter der Linde auf. Die Bank wurde sofort von einer Besucherin aus Widdershausen angenommen. Siehe Foto. Ebenfalls wurden drei neue Bänke auf dem Historischen Friedhof aufgestellt. Die Bänke kommen den zahlreichen Besucher aus Nah und Fern zugute.

Unn, boss mache mäi noh ?

Übrigens: Aktuelles findet ihr immer im grünen Schaukasten gegenüber der Apotheke, am Wirtschaftsgebäude von Albert Lyding … bei Blaechschmeeds …..