Der Heimatverein Landeck 1953 e.V
begrüßt seine Besucher
“Wer die Vergangenheit nicht ehrt, hat keine Zukunft – wer die Wurzeln vernichtet, kann nicht wachsen.”
(Friedensreich Hundertwasser)
Der Heimatverein Landeck begrüßt seine Besucher
Gestatten, Strohhäischer… Ich bin ein Wahrzeichen Schenklengsfelds und führe Euch als Chronist für den Verein durch diese Webseite. Mein Name basiert auf einer sehr alten Geschichte über die Einwohner Schenklengsfelds. Als Erinnerung an diese hat mich der Heimatverein in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schenklengsfeld und vielen edlen Spendern gegenüber des Rathauses aufgestellt. Ich wünsche Euch allen viel Vergnügen beim Stöbern. Ich weiß Euch Einiges zu erzählen. In meinem Alter…
Gefertigt wurde ich übrigens von Künstler Herbert Holzheimer aus Sandberg-Langenleiten
Übrigens – Auch andere Orte haben solche Namen, wie z.B. deh „Lensebiddel“, deh Schnäigaens“, deh „Meckestärmer“, deh „Gahl-Bäern“, deh „Bäker“, aber auch deh „Mistketze“, deh “Scholbeklobber”, deh “Misteschisser” usw.
Jeder dieser Namen geht auf historische Begebenheiten oder auch nur den Spott der Nachbarorte zurück. Da können wir Laenschelder (gesprochen Lahnschelder) mit unserem “Spottnamen” noch ganz zufrieden sein, den alle Schenklengsfelder tragen.
Im Ort Schenklengsfeld, im Landecker Amt gelegen, hatten die hörigen Bauern für ihre Herrschaft (ab 1648 die Hessischen Landgrafen) neben dem Zehnten auch den Hand- und Spanndienst als zusätzlich und „außerordentliche“ Dienste zu verrichten. Stroh- und Heulieferungen für die Herren im Amtshaus inbegriffen. Daher kam der Name Strohhäischer. Hochdeutsch – Strohbettler ! “Deh Laenschelder häische noach Stroh un Hau” – Die Schenklengsfelder betteln nach Stroh und Heu” …
Mehr Infos zu meiner Person, wie auch zu den anderen Sehenswürdigkeiten, findet Ihr in der Rubrik REGIONALGESCHICHTE.
Aktuelle Termine und Neuigkeiten findet Ihr in der Rubrik VEREINSLEBEN. Die neusten immer ganz oben.
Heimatverein. Was heißt das eigentlich?
Der Verein ist lebendig. Sei es beim Strohhäischerfest, beim Weinbergfest oder bei unseren zahlreichen Aktionen zur Verschönerung unserer Heimatgemeinde, Naturschutz, Vogelschutz und Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen an den Stellen, die in der Vergangenheit hergerichtet wurden. Regionalgeschichte steht bei uns auch ganz oben auf der Agenda. Aber auch bei Veranstaltungen anderer Vereine – auch sportlichen – war der Verien bisher präsent.
Welche Aufgaben übernimmt der Verein im Detail?
In §2 unsere Satzung ist der Zweck des Vereins beschrieben. Hier heißt es:
Der Verein hat den Zweck
- Beiträge zur Geschichte der Gemeinde und der Region zu leisten.
- die Liebe zur engeren und weiteren Heimat zu pflegen,
- die Gestaltung eines landschaftsgebundenen Dorflebens zu fördern,
- die heimatliche Tier- und Pflanzenwelt durch geeignete Maßnahmen zu schützen,
- Naturschutzgebiete zu pflegen bzw. neu einzurichten,
- heimatliches Brauchtum und Kulturgut zu erhalten,
- Beiträge zur Geschichte der Gemeinde und der Region zu leisten.
Wie kann ich als Mitglied mitmachen?
Jedes Mitglied kann sich in all unseren Tätigkeitsfeldern sehr gerne einbringen. Jeder wo er mag, wo die Interessen liegen und wie es seine Zeit zulässt. Wir freuen uns über Leute, die aktiv mitmachen wollen. Frische Ideen stoßen immer auf offene Ohren. Weitere Informationen sowie die Anmeldung gibt es im Bereich Mitgliedschaft
Wie kann ich mir das Vereinsleben vorstellen?
Es geht bei uns sehr familiär und demokratisch zu. Wir begegnen uns innerhalb des Vereins auf Augenhöhe und davon profitieren alle – nicht nur der Verein – am meisten. Das gewährleistet Erfolg in der Sache, Freude am Miteinander und sehr viel Spaß. Die Abteilung Weinbergfreunde (WBF) und die Abteilung NATUR & UMWELT haben eigene Sprecher, die als Fachwarte dem Vorstand angehören und in den Abteilungen die Geschicke lenken.
Gibt es was für junge Leute zu tun?
Selbstverständlich können auch junge Leute überall mitmachen. In vielen Fällen laut Satzung sogar beitragsfrei. Wir würden uns freuen, wenn wir vielen jungen Leuten ihre Heimat näher bringen könnten. Der Begriff Heimat ist bei uns keinesfalls verstaubt, sondern immer auch auf Künftiges bezogen. Du möchtest beim Vogelschutz mitmachen, in Zeiten wo Artenschutz ein großes Problem ist oder dich am Weinberg bei Weinbau und Lese beteiligen? Du möchtest dich bei der Pflanzentauschbörse oder Anpflanzungen einbringen oder du bist gern in der Natur und würdest nebenher gerne bei der Pflege der Ruhebänke mitwirken? Du interessierst dich für regionale Geschichte und würdest dort gerne mitforschen? All das wäre toll. Du hast neue Ideen, wo der Verein tätig werden sollte und möchtest das “Projekt” mit an den Start bringen… Kurz gesagt, wir würden uns sehr auf dich freuen.

Sehenswerte Video-Beiträge aus unserer Heimat
- Das Gedicht DIE LINDE von Felix von Brentano, vorgetragen von Hans-Karl “Atze” Schmidt. Dem seinerzeit sehr bekannten HR 1 Moderator. Der seinen Lebensabdend hier verbrachte.
- Abend unter der Linde 1992 – Georg Bolzt beschlägt das Pferd des Burgherren von Landeck, der mit seinem Gefolge an der Linde ankommt.
- Karl Honikel referiert über den HISTORISCHEN FRIEDHOF im Ort.
Auch im Radio gibt es Beiträge zu unserer Linde. Hier ein Ausschnit von Brillux Radio.
















